Mit binären Optionen leicht ins Trading einsteigen

Binäre Optionen sind ein sehr junges, derivates Handelsinstrument, das es für Privatanleger noch nicht einmal seit einem Jahrzehnt gibt – ein Wimpernschlag in der Handelsgeschichte. Zum Vergleich: Die klassischen Optionsscheine in ihrer heutigen Form werden seit dem frühen 20. Jahrhundert angeboten, in etwas anderer Form wendeten sie wohl schon die alten Ägypter an (für die Spekulation auf Reispreise). Das Erstaunliche an binären Optionen ist ihr unglaublicher Siegeszug seit 2008. Dieser Erfolg lässt sich aber erklären: Wohl kein anderes Handelsinstrument erleichtert so sehr den Einstieg ins Trading. Wie funktionieren binäre Optionen grundsätzlich? Zunächst soll eine verkürzte Erklärung her, die Einsteiger interessieren dürfte: Die binäre Option auf einen Basiswert aus den Bereichen Aktien, Indizes, Rohstoffe oder Währungen setzt auf ein bestimmtes Kursereignis. Solche Ereignisse sind:

  • Der Kurs steigt oder fällt (um wie viel, ist egal).
  • Der Kurs berührt eine bestimmte Preisschwelle.
  • Der Kurs endet nach Ablauf der Optionslaufzeit in einer bestimmten Range.
  • Die Kurse zweier Basiswerte (aus einem Sektor, zum Beispiel zwei Automobilwerte) entwickeln sich in einer bestimmten Relation zueinander.

Der Anleger kann die Option für einen bestimmten Zeitraum buchen, der von wenigen Sekunden bis zu Monaten reicht. Nach Ablauf dieser Zeit erhält der Anleger einen hohen Gewinn (ab rund 70 % bis zu mehreren Hundert Prozent), wenn das Ereignis eingetreten ist. Wenn der Anleger falsch lag, verliert er seinen Einsatz. Es gibt zu diesen Basics noch Zusatzfeatures, Verlustbegrenzungstools und Untervarianten, deren Erklärung aber an dieser Stelle das Verständnis erschweren würde.

Warum sind binäre Optionen für Einsteiger so gut geeignet?

Das entscheidende Merkmal dieser Optionen ist ihre “binäre” Natur: Es gibt nur zwei Möglichkeiten. Der Trader gewinnt bei richtiger Vorhersage einen hohen, vorab definierten Betrag, andernfalls verliert er seinen Einsatz. Dieser kann sehr klein sein, bei manchen Brokern (wie beispielsweise IQ Option) genügt ein einziger Euro zum Einbuchen einer Option. Gebühren gibt es nicht, die Kontoführung ist grundsätzlich kostenlos. Die Verfahrensweise entlastet Trader von der permanenten Marktbeobachtung und dem Organisieren von Stopploss-Orders, die bei allen anderen Anlageformen als unerlässlich gelten. In diesem Zusammenhang spielt eine wichtige technologische Entwicklung eine Rolle, die parallel mit dem Aufkommen der binären Optionen einsetzte, nämlich das mobile Internet. Binäre Optionen sind wohl die einzige Anlageform, die sich für das Buchen per Smartphone eignet. Zwar bieten sämtliche Broker heute mobile Zugänge per App an, auch CFDs und andere Derivate oder gar Aktienpakete und Futures können mobil gebucht werden. Aber wer einen Stopploss per Smartphone setzen und ändern möchte, dürfte schnell verzweifeln. Die binäre Option hingegen wird durch einen Tipp auf einen roten oder grünen Button eingebucht, einfacher geht es nicht. Danach braucht der Trader nur noch auf den Ablauf zu warten. Nun ist es natürlich so, dass Stopploss-Orders etwa beim CFD-Trading durchaus ihren Sinn haben, sie dienen dem Risikomanagement. Hierfür bieten nun die Binärbroker Zusatzfeatures an. Diese machen zwar das Handeln mit binären Optionen etwas komplexer, doch dafür schaffen sie die Vorteile, die ansonsten durch das Stopploss-Management gegeben sind. Die Trader können eine Option, die im Gewinn liegt, auch vor Ablauf der Optionszeit unter einem gewissen Gewinnverzicht schließen (Early Closure), sie können auch die Laufzeit verlängern, wenn sie glauben, dass der Kurs etwas später in die Gewinnzone drehen wird (Rollover), sie können den Einsatz bis kurz vor Ende der Laufzeit verdoppeln (Double Up) oder die Position prozyklisch aufstocken (Ladder). Damit beinhaltet der Handel mit binären Optionen alle Vorteile des klassischen Handels und eignet sich gleichzeitig für den sehr unkomplizierten Einstieg ins Trading.

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